Diagnoseförderklassen



          

Auszug aus dem Schulgesetz SchulG M- V § 14     



Hier heißt es:


(1) An Grundschulen können Diagnoseförderklassen für Kinder eingerichtet werden, die schulpflichtig, aber in in ihrer allgemeinen Entwicklung stark verzögert sind.

(.....)

In Diagnoseförderklassen wird in besonderem Maße dem individuellen körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungsstand der Kinder durch die Verbindung von sonderpädagogischen und sozialpädagogischen Lern- und Arbeitsformen, eine kontinuierliche Entwicklungsdiagnostik und individuelle Förderung Rechnung getragen.

 Lernen in einer DFK


Kinder, die in einer Diagnoseförderklasse lernen, weisen eine allgemeine verzögerte Entwicklung zu Beginn des Anfangsunterrichts auf. Ein erfolgreiches Lernen in der 1. Klasse wäre für sie nicht gegeben. Die DFK bietet die Möglichkeit, Defizite in der Sprache, in der Motorik, im Lernen und im Gedächtnis zu mindern bzw. zu beseitigen.


Was ist das Besondere am Unterricht in einer DFK?


Die Schülerzahl einer DFK wird relativ gering gehalten.

Die Unterrichtsgestaltung setzt auf spezielle Unterrichtsprinzipien wie hohe Anschaulichkeit, Kleinschrittigkeit, Erlebbarkeit,Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit.


Der Lernstoff von zwei Schuljahren wird auf drei Schuljahre verteilt.

Die DFK wird von einem Grundschullehrer geführt.

Die Kinder werden auf die erfolgreiche Teilnahme am weiteren Grundschulunterricht vorbereitet.

Verschiedene Sonderschulpädagogen arbeiten eng mit dem

Klassenleiter zusammen, um eine breit gefächerte Förderung des Kindes zu gewährleisten.

Der Erwerb von Grundkenntnissen erfolgt durch freudbetonte Spiel- und Lernsituationen.

Angemessene Arbeits- und Entspannungsphasen werden für ein lernspezifisches Handeln geschaffen.